Private Unfallversicherung – Vergleich und Erfahrungen 2018

Unfälle können im Leben schneller geschehen als einem lieb ist. Schon auf dem Weg zur Arbeit verbergen sich viele Tücken, die man nicht immer vorhersehen kann. Doch auch im ganz normalen Alltag kann schnell eine Situation eintreten, in der durch einen Unfall eine Arbeitsunfähigkeit droht. Doch genau hier springt die gesetzliche Unfallversicherung nicht mehr ein. In einem solchen Fall kann also nur noch ein privater Schutz Abhilfe schaffen. Doch was ist dabei zu beachten und warum überhaupt benötigt man diese private Versicherung, wenn doch das Gesetz einen entsprechenden Schutz beinhaltet. Fragen, die hier beantwortet werden sollen.

Was ist eine private Unfallversicherung?

Eine privat abgeschlossene Unfallversicherung schützt den Versicherungsnehmer da, wo die gesetzliche Versicherung nicht mehr einspringt. Sie dient dazu, denn Arbeitsausfall bei Unfällen, die anfallenden Behandlungskosten und auch die eventuelle Berufsunfähigkeit zu decken, denn die Versicherung kann auch eine Rentenversicherung beinhalten. Allerdings darf dieser Punkt nicht mit der Berufsunfähigkeitsversicherung verwechselt werden, denn diese liefert noch einen viel weiter gehenden Schutz in dem Fall, dass der Versicherungsnehmer seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Die Unfallversicherung schützt also konkret gegen die direkten Folgen eines Unfalls, die im Grunde unmittelbar oder mit einiger Verspätung durch die Behandlung und Rehabilitation auf einen zukommen.

 

Für wen ist solch eine Privatversicherung sinnvoll?

Im Grunde eignet sich eine entsprechende Versicherung für jeden, denn alle Menschen können in einen Unfall verwickelt werden. Dies ist nicht nur bei Arbeitnehmern der Fall, auch bei Schulkindern, Hausfrauen und Sportlern kann es jederzeit zu einem Missgeschick kommen. Daher kann eine Unfallversicherung für jeden empfohlen werden, denn niemand ist vor dem Schicksal gefeit.

Am sinnvollsten ist eine solche Versicherung natürlich dann, wenn man sich jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit begibt. Hier reicht schon ein kleiner Abstecher und die gesamten Kosten eines solchen Vorfalls müssen von einem selbst getragen werden. Die gesetzliche Unfallversicherung schützt nur den direkten Weg von der Haustür bis zur Arbeitsstätte. Alle Abweichungen hingegen unterliegen dem eigenen Risiko. Das Gleiche gilt auch für Schulkinder, wenn diese sich auf dem Weg zur Schule in einem Geschäft noch etwas zu Essen kaufen oder anderen Aktivitäten nachgehen, die nicht mit dem direkten Schulweg in Verbindung stehen.

Sportler haben zudem ein erhöhtes Risiko von einem Unfall betroffen zu werden. Daher kann sich auch für diese eine entsprechende Versicherung lohnen, denn gerade in diesen Bereichen deckt keine gesetzliche Versicherung alle Folgen, die durch einen solchen Unfall zustande kommen. Daher kann sich ein Abschluss einer entsprechenden Police in einem besonderen Maße lohnen.

 

Wieso privat versichern, wenn es einen gesetzlichen Schutz gibt?

Doch wieso muss man sich überhaupt noch einmal privat versichern, wenn es doch einen gesetzlichen Schutz gibt? Die gesetzliche Versicherung deckt stets nur bestimmte Umstände ab. Zwar ist sie fester Bestandteil des Sozialsystems, allerdings greift diese nicht in jedem Fall. Für Arbeitnehmer gilt, dass diese, nur solange versichert sind, wie sich auf dem direkten Weg zur Arbeit befinden. Darunter fällt aber auch eine Panne, wenn zum Beispiel auf dem Weg der Motor versagt und auf den Abschleppdienst gewartet werden muss. Sollte allerdings noch ein Einkauf besorgt werden, ist der Arbeitnehmer nicht mehr geschützt, denn hierbei handelt es sich um eine private Aktivität.

Auch Schulkinder werden durch den gesetzlichen Schutz abgesichert. Dieser ist dann gegeben, wenn sich das Kind auf direktem Weg zur Schule befindet. Jede Abweichung von diesem bedeutet schon unweigerlich den Verlust des gesetzlichen Schutzes, sodass hier keine Erstattung der Kosten mehr stattfindet. Daher muss auch in diesem Zusammenhang eine separate Versicherung vorhanden sein, denn nur so kann jede Eventualität abgedeckt werden.

Für andere Personengruppen gibt es gar keinen oder nur einen sehr beschränkten gesetzlichen Unfallschutz. Wer zum Beispiel auf der Straße stürzt, weil diese voller Schlaglöcher ist, ist in der Regel durch den gesetzlichen Unfallschutz abgesichert, da der Schaden durch die Straßenschäden nicht vorhersehbar war. Wer allerdings eine Radtour durch den Wald unternimmt, der hat diesen Schutz nicht, denn hier muss unweigerlich mit Unfällen gerechnet werden.

Im Grunde könnte die Liste der Möglichkeiten noch fortgesetzt werden, denn die Anzahl der möglichen Unfallursachen ist groß. Allerdings reicht diese beispielhafte Auflistung bereits aus, um zu zeigen, weshalb eine private Unfallversicherung zum Portfolio jedes Aktenbestandes gehören sollte.

 

Welche zusätzlichen Leistungen gibt es im Vergleich zur gesetzlichen Versicherung?

Eine private Unfallversicherung springt in jedem Bereich ein. Hierbei ist es unerheblich, ob es sich um einen Unfall auf dem Arbeitsweg oder aber eine Verletzung handelt, die man sich bei Freizeitaktivitäten zugezogen hat. Daher deckt das Leistungsspektrum auch alle erdenklichen Möglichkeiten ab, sodass selbst Unfälle beim Sport oder während des Heimwerkens nicht von den Leistungen ausgeschlossen sind. Zusätzlich zur vollständigen Übernahme der Kosten der Behandlungen, kann auch der Arbeitsausfall entschädigt werden. Auch der Unfalltod oder eine mit den Ereignissen verbundene Invalidität können abgesichert werden. Es besteht auch die Möglichkeit, ein Genesungsgeld oder ein Unfalltagegeld in die Versicherung mit einfließen zu lassen. Auch ein Krankenhaustagegeld und lässt sich vereinbaren. In der Regel können noch weitere Leistungen mit einbezogen werden, denn die Verträge lassen sich in weiten Teilen frei vereinbaren.

Ausgeschlossene Leistungen

Allerdings muss fairerweise auch gesagt werden, dass bestimmte Umstände von der Leistungserbringung ausgeschlossen sind. Wer zum Beispiel Extremsportarten betreibt, der erhält in der Regel keinen Versicherungsschutz, denn hier ist das Risiko einfach zu groß, als das eine Versicherung sich bereit erklären würde, die Kosten zu tragen. Ausgeschlossen sind zum Teil auch Aktivitäten im Ausland, bei denen sich der Versicherungsnehmer in Regionen begibt, in denen zwangsläufig mit einer erhöhten Unfallgefahr zu rechnen ist. Wer also eine Kanufahrt auf dem Amazonas plant, der muss zwangsläufig auf diesen Schutz verzichten.

 

Mit dem Vergleich zur besten Versicherung

Eine gute Unfallversicherung lässt sich in der Regel am besten über Vergleichsportale finden. Hier können alle Konditionen genau überblickt werden, denn sie werden säuberlich nach Kategorien sortiert und für den User in einer gut lesbaren Struktur aufbereitet. Die wichtigsten Punkte wie die monatlichen Prämien oder die Konditionen sind hier schnell einzusehen und können somit für eine fundierte Entscheidungsfindung herangezogen werden. Allerdings sollte man sich immer auch noch die Vertragsbedingungen des Anbieters selbst durchlesen.

In jedem Fall kann sich eine Unfallversicherung für das tägliche Leben lohnen. Daher kann es in keinem Fall schaden, einen solchen Vertrag abzuschließen und somit für die eigene Sicherheit eine gewisse Vorsorge zu treffen.

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